NIKKI NUSS

I

Die Geschichte vom mutigsten Eichhörnchen des Waldes oder warum es manchmal gut ist, bei drei auf dem Baum zu sein 

 

Musikalische Lesung mit Klischke & Kagel 

Buchidee: Henrik Böhl & Thomas Klischke

Texte & Lieder: Thomas Klischke

Kompositionen: Martin Friedrich Kagel

Stoffrechte: Literarische Agentur Kossack

 

Lesung (@) thomasklischke.de 

 

Es ist Frühling. Wie alle Eichhörnchen der Familie Nuss will auch Nikki nach der langen Winterruhe an der Nusssuche teilnehmen. Nikkis Oma kocht nämlich die beste Haselnusscreme des ganzen Waldes. Da dürfen nur die leckersten Nüsse rein und die zu finden, da braucht es richtige Profis, Schnupperprofis wie Nikki. Doch Papa Eichhorn ist der Ansicht, Nikki sei noch zu klein. Und Mama Nuss findet den Wald viel zu gefährlich für ein Eichhörnchenkind. 

 

Zu klein? Pah! Der Wald zu gefährlich? Möööp! Traurig grantelt Nikki in ihrem Kobel und beschließt, getrieben von unbändiger Neugier, sich allein auf den Weg durch den Wald zu machen. Um allen zu beweisen, wer die Schnuppernase vorn hat und die meisten Nüsse nach Hause bringt. 

 

Nikki lernt neben dem grummelnden Dauerschmatzer, Igel Mampfred, die Wühlmäuse Schnick, Schnack und Schnuck kennen, den Biber Bolli und eine eifrig umziehende Ameisinnenkolonie. Der Wald wird für Nikki zu einem Abenteuerspielplatz, in dem es am Boden, unter der Erde, in den Wipfeln oder auf dem Wasser unendlich viel zu entdecken gibt.  Nikki findet Freunde und fulminante Einsichten und natürlich jede Menge herzhafte Haselnüsse. 

 

Während eines Walnussmatches mit dem Langohrhasen Kurti, taucht ein großer, schwarzer Schatten über den spielenden Freunden auf, der Schatten eines Tieres, das nicht freundlich ist, das nicht helfen und auch nicht mitspielen will, sondern Hunger hat . . .