So lonely

Per Nilsson

Gostner Hoftheater

Mit Christin Wehner, Roman Roth

Regie Thomas Klischke
Bühne Sean Keller
Kostüme Sean Keller
Dramaturgie Gisela Hoffmann

Fotos © Sophie Linnenbaum

Der Autor Per Nilsson beschreibt in So lonely das große Erlebnis der ersten Liebe mit all ihrem Glück. Aber auch den nagenden Schmerz: die unsicheren, abtastenden Gespräche und die vorprogrammierten Missverständnisse. Es ist eine Geschichte voller Gefühl, vom Fliegen und Abstürzen, von Träumenund Hoffnungen, von Geborgenheit, aber gleichzeitig auch von Einsamkeit und Schmerz. Emotionales Chaos – das Leben eben.

 

Per Nilsson, 1954 in Malmö geboren, gehört zu den führenden schwedischen Autoren von Kinder- und Jugendbüchern. Für »So lonely« erhielt er 1997 den Deutschen Jugendliteraturpreis Nilssons Werke, oft eine Mischung aus klassischer und filmischer Erzählstruktur, kreisen um das Leben Heranwachsender und hinterfragen, wie man als solcher heute leben kann und soll. Seine Protagonisten sind oft verträumte, aber liebenswerte Außenseiter, die sich mit den großen Themen des Lebens auseinandersetzen müssen. Per Nilsson wurde für sein literarisches Gesamtwerk mit dem schwe-dischen Astrid-Lindgren-Preis ausgezeichnet und war bereits fünfmal für den August-Preis, den renommiertesten Literaturpreis Schwe- dens, nominiert.

Gostner Hoftheater Nürnberg

Premiere 11.3.2015

Vorstellungen 9.05. / 10.5./ 11.05.2017

 

33. Bayerische Theatertage Bamberg

 

Pressespiegel (PDF)

“Thomas Klischke und seine Darsteller setzen ganz auf Spiel. Das Bühnenbild von Sean Keller versammelt gerümpeliges Mobiliar zu einem Spielplatz, auf dem geturnt, getanzt und geschmust werden darf. Wehner und Roth spielen voller Vergnügen ihre Rollen. Statt mancher Requisiten gibt es schnell hingeworfene Zeichnungen, Artistik wird stolperfrei bewältigt und den Regenbogen der Gefühle zwischen zwei jungen Menschen spannen die Akteure amüsant und nachempfindbar auf. Berühren und Verlieren reimt sich auch auf der Bühne des Gostner Hoftheaters. Trotzdem ist “So Lonely” keine Tragödie, sondern ein schönes Spiel über das schönste Gefühl.”

 

“Wenn das Hirn schlingert”,

Herbert Heinzelmann, 13.03.2015,

Nürnberger Nachrichten

 

“Man kann sich berichtigterweise Fragen warum man sich als erwachsener Mensch bitteschön ein Theaterstück ansehen soll, in dem es um die Liebesgeschichte zweiter Teenager geht. (...) Die Antwort: Man soll! Und zwar weil der Abend im Gostner Hoftheater nicht nur ordentlich Spaß macht, sondern auch ans Herz geht. (...) Da wäre Sean Kellers Bühnenbild: Ein Möbellager, so durcheinander wie die Gedanken im Kopf des Helden, aber auch so überraschend wie eine Wundertüte. So entsteht spielerisch und mühelos diese ganz spezielle Welt, irgendwo zwischen Kindheit und Erwachsenenwerden und deren Zauber so besonders aber auch so flüchtig ist. Außerdem und das dürfte am wichtigsten sein, gibt die Inszenierung die Figuren niemals der Lächerlichkeit preis. Und das obwohl das Stück durchgehend sehr sehr lustig ist.”

 

“Jeder ersten Liebe wohnt ein Zauber inne”, Susanne Helmer, 13.03.2015,

Nürnberger Zeitung