Wir alle für immer zusammen

von Guss Kuijer

Theater Schloss Maßbach - Unterfränkische Landesbühne

Mit Nilz Bessel, Inka Weinand, Iris Faber

Regie Thomas Klischke
Bühne Heike Mondschein
Kostüme Katharina Nehritz
Dramaturgie Sebastian Worch

Fotos © Sophie Linnenbaum

Polleke ist elf und Dichterin. Genau wie ihr Vater Spiek, den sie für einen Dichter hält, seit er ihr einen kleinen Geburtstagsreim geschenkt hat. Aber Spiek braucht Drogen viel dringender als Gedichte. Und Pollekes Freund Mimun liebt sie zwar, darf es aber eigentlich nicht: wegen Kultur und Religion! Dafür verliebt sich Pollekes Mutter in den Klassenlehrer – so was darf doch eigentlich nicht passieren. Polleke erlebt eine Kindheit in der Gegenwart: Die Erwachsenen suchen nach dem privaten Glück und scheitern manchmal daran, die Kinder sind konfrontiert mit ebenso vielen individuellen Möglich-keiten wie gesellschaftlichen Einschrän-kungen. Und doch ist Polleke fröhlich und selbstbewusst. Sie bleibt spontan und offenherzig, in der Lage, aus Liebe zu verzeihen und den Menschen um sich immer neue Chancen zu geben.

Theater Schloss Maßbach -

Unterfränkische Landesbühne

Premiere 20.4.2012

1. Preis Jugendjury

30. Bayerische Theatertage 2012

 

Pressespiegel (PDF)

"Vor allem aber ist die Inszenierung von Thomas Klischke eines: überzeugend. Der Regisseur lässt die mehrfach preisgekrönte Kuijer-Vorlage von Anfang bis Ende in einem Klassenzimmer spielen. Kreativ, mit Liebe zum Detail, geht Klischke mit den spärlichen Requisiten um: Da wird die Tafel zur Tür, die Lampe zum Telefon, Schattenspiele auf dem Overheadprojektor erschaffen ganze Bauernhofszenerien. Neben Pollekes humorvoller Sicht auf die Welt sind es diese Einfälle, die die Zuschauer immer wieder herzhaft lachen lassen."

 

Main Post, Schweinfurt

 

"Thomas Klischke hat daraus ein einfalls- und temporeiches Spiel gemacht. Wie in einem Videoclip verwebt Regisseur Thomas Klischke in kurzen Schnitten, Rückblenden, Zeitlupen, innere Monologe und Kommentare zu einem schillernden Teppich der Emotionen. Stück, Regie und Schauspieler nehmen die Nöte der Pubertät ernst und erreichen deshalb ihr Publikum. Diese honoriert witzige und poetische Regieeinfälle wie das Schattenspiel mit dem Overhead-Projektor ebenso wie das Engagement der Darsteller."

 

Mathias Wiedemann, Schweinfurter Tagblatt

 

"Fantastisch, wie das die Drei in den Griff kriegen und dabei weder der Realismus noch der Witz und Optimismus Kuijers verloren gehen. Geschweige denn Pollekes Poesie. Siebzig Minuten Kurzweil, zum Lachen, zum Lauschen, zum Nachdenken und manchmal auch zum Weinen."

 

Main Post, Bad Kissingen